| In Zukunft werde ich einige Artikel auch in Englisch schreiben. Mein Englisch ist zwar nicht perfekt, aber ich trau mich einfach mal. | In the future I will write some postings also in English. Although my English is not perfect, I will try |
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Lyfe fand seine Liebe zur Musik in seiner Zeit im Gefängnis. Er fing an, Gitarre zu spielen, zu singen und zu schreiben und startete sogar ein Musikprogramm in der Ohio-Anstalt. Nach seiner Entlassung 2002 arbeitete er ernsthaft an seiner Solo- Karriere. Bereits am zweiten Tag nach seiner Entlassung nahm er eine CD mit vier Stücken auf und spielte am dritten Tag schon in einem Club. Januar 2003 hatte er bereits mehrfach im Apollo gespielt, das bekannt für sein kritisches Publikum ist und fünfmal den Amateurwettkampf gewonnen. Sein Debütalbum Lyfe 268-192 war ein großer Erfolg in den Staaten und das nachfolgende Album “The Phoenix” ebenso. Gerade kam sein drittes Album Lyfe Change auf den Markt.
Für mich ist Lyfe ein großartiger junger Musiker, der sich seine Authenzität und seinen eigenen Stil behalten hat. Leider ist er in Deutschland nicht sehr bekannt. Die Musik ist sehr relaxed und seine Stimme hat ein schönes rauhes Timbre und viel Ausdruckskraft.
Wer ein bisschen was über die Unterschiede zwischen der schwarze und weißen amerikanischen Kultur und deren Eigenheiten lernen will, dem seien einige Blogs zu empfehlen:
http://stuffwhitepeoplelike.wordpress.com
http://stuffblackpeoplehate.com
Diese Art von Blogs scheinen zur Zeit schwer in Mode zu sein, in der Art gibt es noch viele. Diese drei finde ich recht unterhaltsam und manchmal sogar ziemlich witzig. Besonders bei “stuffwhitepeoplelike” kam auch öfter der AHA-Effekt und ich musste feststellen, dass ich manchmal ganz schön weiß bin :-))). Wir leben ja ganz gerne in der Illusion, dass wir so anders und interessanter sind als es dann den Tatsachen entspricht…
ist nichts für Leute, die gerade abnehmen wollen. Aber wie alles, was nicht so ganz gesund ist, extrem lecker :-).
Zutaten:
- 1 mittl. Tüte runde Eierplätzchen
- 1 Pck. Vanillepudding zum Kochen
- 1 Tasse Kondensmilch
- 1 Tasse Milch
- 2 Bananen, nicht zu weich
- 1 Schuss Bananenlikör
Zubereitung: Pudding nach Anleitung zubereiten, dabei die Hälfte der Milch durch Kondensmilch ersetzen. Eine kleine, runde Glasschüssel rundum mit den Plätzchen auslegen. Bananenlikör nach Geschmack in den fertigen Pudding rühren(Achtung, für Kinder weglassen!). Bananen in Scheiben schneiden. Etwas Puddingmasse in die Schüssel geben und nun schichtweise Bananenscheiben und Kekse schichten, aber nicht zu dicht. Obenauf soll Pudding sein. Kaltstellen für min. 2 Std.
Enjoy!
Warum gibt es für uns Soulsisters and -brothers jenseits der 35 kein kulturelles Angebot? Ok, ich kann nur für Frankfurt sprechen, aber im Rest der Republik sieht es bestimmt nicht viel besser aus.Wenn irgendwo eine “Black Music Night” in Frankfurter Clubs angesagt wird, dann stellt sich heraus, das die sogenannte Black Music eher Techno oder House ist. Das Publikum ist garantiert zu 80% unter 25 und meistens so verklemmt wie sonst was. Es geht nur darum zu sehen und gesehen zu werden.
Dann gibt es noch den Jazzkeller und ein paar andere Lokationen in Frankfurt wie z.B. den Südbahnhof, wo es ab und zu noch Soul zu hören gibt. Nichts gegen den guten alten Jazzkeller, aber die Musik ist noch auf dem Stand von vor 20 Jahren, ab und zu mal ein aktuelleres Stück hereingeworfen. Die Leute sind auch noch die gleichen wie früher, nur älter geworden. Für manche Menschen steht einfach die Zeit still. Natürlich kommen auch noch andere Gäste. Aber im großen und ganzen ist der Freitag im Jazzkeller wie ein Lottogewinn. Entweder ist es sehr lustig oder die Stimmung ist einfach total im Eimer. Das letzte Mal bin ich um 0.30 Uhr geflüchtet. Im Südbahnhof war ich nur vor ein paar Jahren mal und dabei habe ich mir einen seelischen Knacks geholt. Mal abgesehen davon, dass seit dieser Zeit sowieso nur Coverbands und Soulsänger im Rentenalter aufspielen, das Publikum ist entsprechend. Ok, ok, DAS ist meine Altersgruppe, aber da möchte ich lieber nicht dazugehören.
So, und nun? Warum kommt niemand auf die Idee einen Club zu eröffnen für nette, gutaussehende, lockere und leicht crazy people um die vierzig oder älter, so wie ich? Vielleicht, weil die meisten UHUS (–> unter Hundertjährige) lieber daheim sich den Allerwertesten plattsitzen oder auf Familie machen?
Und wenn sich mal ein paar UHUS zusammentun für einen souligen Abend, dann wird garantiert nur Old School gespielt. Nichts gegen die Musik, aber hey, die Zeit ist nicht stehengeblieben und es gibt einiges an tollem neuen Soul. Man muss nur mal über den Tellerrand schauen.
Genug gemeckert, ist auch nicht so ernst gemeint… Aber ein bisschen schon.
Am folgenden Samstag findet ein Benefizkonzert zugunsten der humanitären kenianischen Organisation “Frauen für Frieden und Zukunft” statt. Veranstaltet von MAISHA e.V. (Selbsthilfegruppe afrikanischer Frauen in Deutschland) und DAJW e.V. - Deutsch-Afrikanisches Jugendwerk (Verein für Bildungsförderung, Integrationshilfe und Völkerverständigung
Live auf 3 Bühnen:
Blues, Soul, R&B, Gospel und Jazz mit Joan Faulkner, Johnny Rogers, RonN, The Original Gospel Messengers, Mount Rushmore Blues Band, Myron Miller, Stephan Schöner, Rolf Dieter Schnapka, Leon Johnson, Alvester Norfleet, Alicia Taylor, Christian Felke und vielen Anderen.
Unter der Schirmherrschaft des Dezernenten für Integration Stadtrat Jean Claude Diallo.
Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen: Eintritt 20 EURO im Vorverkauf, Abendkasse 25 EURO, Schüler/Studenten-Ticket 15 EURO.
Am Samstag, 12.4.08, 19 Uhr (Einlass 18 Uhr)
Ravenstein-Zentrum FTV 1860 Frankfurt, Pfingstweidstraße 7
Das North Sea Jazz Festival findet seit 1976 in Den Haag, Niederlande statt. 2006 ist es nach Rotterdam umgezogen. Mittlerweile gehört es zu den bekanntesten und größten Jazzfestivals der Welt. Dieses Jahr findet es vom 11.07.2008 - 13.07.2008 in Rotterdam statt. Ich kann es jedem Musikfan nur empfehlen. Die Musik geht querbeet von Jazz und Blues bis hin in den Soul- und Popbereich. Mitwirkende Künstler der letzten Jahre waren unter anderem so bekannte Namen wie Al Jarreau, Carlos Santana, Patti Labelle, Incognito, Alicia Keys, George Benson, George Duke, Macy Gray, Buddy Guy, Wynton Marsalis usw. Und für die Fans von Modern Jazz, BeBob, Free Jazz etc. gibt es natürlich auch nur Bands vom feinsten aus aller Welt zu sehen.
Hier kann man Tickets bestellen. Und auf der offiziellen Webseite findet man auch das Programm. Es empfiehlt sich, Zimmer jetzt gleich zu reservieren, denn das Festival hat einen regen Zulauf aus aller Welt und Hotels werden knapp und teuer.
Bis jetzt hatte ich mich noch nicht sehr mit afrikanischer Musik beschäftigt, zugegeben. Mehr durch Zufall bin ich auf eine ältere CD von Manu Dibango gestoßen, Wakafrika. Die Fusion von traditioneller afrikanischer Musik und modernen Jazz ist super gelungen. Die Musik ist extrem rhythmisch und macht einfach gute Laune.
Bei Wikipedia habe ich eine kurze Biografie mit weiterführenden Links zu diesem Künstler gefunden.
Es ist sicher keine Übertreibung, wenn man feststellt, daß das wichtigste musikalische Ereignis des zwanzigsten Jahrhunderts die Begegnung der afrikanischen und der europäischen Musikkultur ist. Diese Begegnung fand zuerst in den Ländern Nord- und Südamerikas statt, wo Menschen afrikanischer und europäischer Herkunft zusammenleben. Hier entstanden der Jazz und die verschiedenen südamerikanischen Musikstile, und daraus hervorgehend die verschiedenen Formen der Rock- und Popmusik, die heute weltweit verbreitet sind.
Das europäische Musikverständnis ist geprägt durch eine hochentwickelte Harmonik und Melodik. Die Musikstücke werden in Noten und Partituren aufgeschrieben. Diese Arbeitsweise ermöglichte die Entwicklung sehr unterschiedlicher komplexer Formen, wie zum Beispiel der Fuge, der Sonate und der Zwölftontechnik, verhindert aber die improvisatorische Veränderung eines derart festgelegten Musikstückes. Musik, oder Kunst überhaupt, wird sehr stark als Wert an sich betrachtet. Sie richtet sich zunächst nicht an ein bestimmtes Publikum und hat in ihrer höchsten Form auch keine gesellschaftliche Funktion. Es besteht in hohem Maße die Erwartung, dass der Musiker oder Komponist sich immer neue und neuartige Kompositionen ausdenkt, dass er “kreativ” ist.
In der afrikanischen Musik ist der Rhythmus das dominierende Element. Das Musikstück entsteht durch die Überlagerung unterschiedlicher Rhythmen, die sich zu einem komplexen Geflecht ergänzen. Jeder Spieler hat die Möglichkeit, durch die Veränderung seines Rhythmusmodells den Gesamtklang zu verändern und die Entwicklung der Musik in eine neue Richtung zu lenken. Statt eines dramatisch gestalteten formalen Ablaufs entsteht eine sich immer weiter fortsetzende epische Struktur, die sich über lange Zeiträume erstrecken kann. Zeit haben ist für Afrikaner kein Problem! In einer derartig strukturierten Musik ist es unmöglich, ein Stück zu notieren oder zu wiederholen. Es gibt folglich auch nicht die Rolle des Komponisten, die in Europa so wichtig ist. Die afrikanische Musik ist eng mit der Alltagskultur verbunden, sie steht immer in Beziehung zum Dorf und zu Ereignissen im Dorf. Feste, religiöse Rituale, Heilungsprozesse und gemeinsame Arbeiten sind mit Musik und bestimmten Musikstücken verbunden. (In Europa kennt man das noch aus der Kirchenmusik, in der ja auch zu Ereignissen im Jahreskreis die dazu passenden Lieder und Gesänge gehören.) Für die Bewertung von Musik ist es für Afrikaner zunächst einmal wichtig, daß die Musik in einer bestimmten Situation passend und gut gespielt ist. Neuartigkeit und Kreativität ist zwar nicht unbedingt verboten, wird aber auch nicht erwartet.
In der Jazzmusik verbanden sich Elemente beider Musikkulturen. Aus Europa wurden die Funktionsharmonik und der größte Teil des Instrumentariums entlehnt. Sehr bald benutzten viele Jazzmusiker auch die Technik, Kompositionen in Partiturform festzuhalten. Aus der afrikanischen Tradition stammt das Interesse am Rhythmus, das sehr stimmhafte Klangideal und die Bereitschaft, die Musik dem improvisatorischen Fluß zu überlassen. Wie in Europa verstehen sich Jazzmusiker als autonome Künstler, während sie aber gleichzeitig aufgrund der afrikanischen Tradition den Kontakt zum Publikum suchen, und ihre Musik oft auf den jeweiligen Auftrittsort abstimmen. Das erstaunliche ist, daß sich beide Quellen in der Jazzmusik zu einem harmonischen Ganzen verbunden haben, das seinen beiden “Eltern” nur bedingt ähnlich ist und wieder ganz eigenen Entwicklungsgesetzen folgt.
Das unterschiedliche Verhältnis von europäischen und afrikanischen Elementen hat die stilistische Entwicklung der Jazzmusik befruchtet und eine Vielzahl unterschiedlicher Stile entstehen lassen.Während sich Orchesterwerke wie “Miles Ahead” von Gil Evans ganz eng an die europäische Form eines Solokonzertes anlehnen, ist z.B. das Spätwerk von Miles Davis wie in der afrikanischen Musik aus vielen sich überlagernden Schichten aufgebaut. Die Spannung zwischen den beiden gegensätzlichen Polen, aus denen der Jazz entstanden ist, macht die Dynamik dieser Musik aus und befähigt sie zu einer noch nicht absehbaren weiteren Entwicklung.
Natürlich kann man nicht wissen, wie Musik in fünfzig oder hundert Jahren klingen wird. Die oben beschriebene Begegnung der afrikanischen mit der europäischen Musikkultur halte ich aber für unumkehrbar. Es ist für mich undenkbar, dass die europäischen Musiker, vor allem die kreativen und talentierten unter ihnen, jemals wieder auf die Möglichkeiten verzichten werden, die sich ihnen mit der Improvisation, der Intensität des Rhythmus und der individuellen Tonbildung bieten.
Matthias Petzold (April 2000)
gefunden in http://www.petzold-jazz.de/Texte/texte.html
Eigentlich wollte ich heute endlich mal wieder etwas sinnvolles posten. Aber dann hörte ich, dass das Gerücht umgeht, ich würde hier eine pornographische Webseite betreiben… Nicht, dass mich es sonderlich beunruhigen würde, da das weitab jeder Realität ist. Aber ich denke an die, die jetzt hier hoffnungsvoll vorbeischauen und dann doch sehr enttäuscht wären, nichts nach ihrem Geschmack zu finden. Deshalb möchte ich Euch dieses hocherotische Trostpflaster nicht vorenthalten: